CO2-Zylinder: tauschen, neu kaufen oder befüllen lassen?
Die drei Wege im Vergleich
Beim Tausch gibst du deinen leeren Zylinder ab und bekommst einen vollen – du zahlst nur die Füllung, nicht den Zylinder selbst (der läuft über Pfand). Das ist der bequemste Weg und in fast jedem Supermarkt, Baumarkt oder Elektromarkt möglich. Beim Befüllen schickst du deinen eigenen Zylinder ein oder gibst ihn vor Ort ab und bekommst genau diesen zurück – oft ein paar Euro günstiger pro Füllung, dafür mit etwas mehr Aufwand. Der Neukauf eines vollen Zylinders (mit Pfand) ist am teuersten, aber unvermeidlich beim allerersten Zylinder.
Wie lange hält ein Zylinder?
Ein Standard-60-L-Zylinder macht rechnerisch rund 60 Liter Sprudelwasser. Bei einer Familie, die täglich sprudelt, sind das grob vier bis acht Wochen. Wer stärker sprudelt (mehr CO2 pro Liter), verbraucht schneller. Ein voller Zweitzylinder im Schrank kostet einmalig etwas Pfand, verhindert aber die Sprudel-Zwangspause, wenn der erste mitten am Wochenende leer wird.
💡 Spartipp: das Schraub-System
Weil der Schraub-Zylinder markenübergreifend Standard ist, hast du beim Nachschub die größte Auswahl an Anbietern – und damit den größten Preisdruck nach unten. Quick-Connect-Zylinder gibt es fast nur von SodaStream, was den Tausch etwas teurer und unflexibler macht. Wenn dir günstiger Nachschub wichtig ist, ist das ein Argument fürs Schraub-System schon beim Gerätekauf.
❓ Häufige Fragen
Kann ich meinen Zylinder selbst befüllen?
Was mache ich mit einem leeren Zylinder, den ich nicht mehr brauche?
Ist Befüllen wirklich günstiger als Tauschen?
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